Diese Case Study zeigt, wie interne LEGO® SERIOUS PLAY® Zertifizierung Kompetenzen im Unternehmen aufbaut und die Grundlage für nachhaltige Anwendung in Projektmanagement, Teamarbeit, Qualität und Führung legt.
Online-Zertifizierung · Facilitator with the Method and the Material of LEGO® SERIOUS PLAY®
Ausgangslage
Hohe fachliche Kompetenz, steigende Komplexität und der Wunsch nach nachhaltiger Wirkung.
Die Teilnehmerin dieser Zertifizierungsrunde ist selbständige Beraterin, Unternehmerin und Führungskraft im eigenen Unternehmen.
Sie leitet eine Agentur für VA-Services, ist tief im Online-Business verankert und gewohnt, komplexe Zusammenhänge sehr schnell zu erfassen und umzusetzen.
Ihr Anspruch war klar: Sie suchte keine zusätzliche Methode für einzelne Workshops, sondern einen Ansatz, der dauerhaft wirkt. Für sich selbst, ihr Team und ihre Kund:innen.
Gleichzeitig zeigte sich, dass klassische Moderations- und Entscheidungsformate der wachsenden Komplexität ihrer Themen nicht mehr gerecht wurden. Trotz intensiver Diskussionen blieben Ergebnisse oft vage, Entscheidungen verzögerten sich oder fühlten sich nicht abschließend geklärt an.
Zielsetzung der Zertifizierung
Tiefe, Sicherheit und bewusste Integration statt Methodenisolierung
Ziel der Zertifizierung war es, LEGO® SERIOUS PLAY® als wertvolle Ergänzung in den bestehenden Methodenkontext zu integrieren. Nicht isoliert, sondern bewusst kombinierbar mit bereits etablierten Ansätzen.
Im Mittelpunkt stand das tiefe Verständnis der Methode: Warum LEGO® SERIOUS PLAY® wirkt? Wie es Entscheidungsprozesse strukturiert? Und wann sein Einsatz echten Mehrwert bietet? Ebenso wie die Klarheit darüber, in welchen Situationen andere Zugänge zielführender sind.
Die Teilnehmerin wollte Sicherheit in der Anwendung gewinnen (online wie offline) und LEGO® SERIOUS PLAY® als bewusst eingesetztes Werkzeug nutzen: nicht punktuell, sondern so, dass es langfristig tragfähige Entscheidungen, Klarheit und Verbindlichkeit unterstützt. Für die Arbeit mit sich selbst, ihrem Team und ihren Kund:innen.
Rahmen & Vorgehen
Praxisnah, reflektiert und auf interne Anwendung ausgelegt
Die Zertifizierung war so aufgebaut, dass die Teilnehmenden LEGO® SERIOUS PLAY® nicht nur kennenlernen, sondern die Methode eigenständig anwenden, reflektieren und sicher einordnen konnten.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie LEGO® SERIOUS PLAY® im jeweiligen Arbeitskontext wirksam eingesetzt wird? Welche Modellarten sich wofür eignen, wie Entscheidungsprozesse strukturiert werden? Und welche Rolle Facilitator:innen dabei einnehmen?
Ein zentraler Bestandteil war die aktive Moderation eigener Sequenzen mit strukturiertem Feedback. So entstand nicht nur methodische Sicherheit, sondern auch Klarheit in der eigenen Rolle und Wirkung.
Ergänzend wurden typische Herausforderungen in Online- und Präsenzformaten sowie der professionelle Umgang mit Material und reichliche Rahmenbedingungen thematisiert. So konnten die Teilnehmenden LEGO® SERIOUS PLAY® von Anfang an sicher, souverän und im Unternehmensalltag einsetzen.
Als sich der geplante Prozess spontan veränderte
Ein Moment, der professionelle Facilitation sichtbar machte
Nach der Arbeit mit Einzelmodellen ging es darum, relevante Elemente in ein gemeinsames Modell zu überführen. An diesem Punkt entstand eine Situation, die eine professionelle Moderationskompetenz erfordert.
Eine Teilnehmerin, offen neurodivergent (Asperger-Autismus), machte deutlich, dass sie am Shared Model nicht sinnvoll mitbauen konnte. Nicht aus Unsicherheit, sondern weil für sie eine andere innere Logik galt, die keinerlei Spielraum zu ließe und sich in einem gemeinsamen Modell nicht abbilden ließ.
Der Prozess wurde jedoch nicht unterbrochen. Er wurde vielmehr bewusst geöffnet und die Lösung entstand unmittelbar: Die Teilnehmerin entwickelte auf Basis der priorisierten Elemente ihr eigenes Modell, während die übrigen Teilnehmenden parallel ein gemeinsames Modell erarbeiteten. Beide Modelle wurden anschließend vorgestellt und gemeinsam eingeordnet.
Zentrale Erkenntnis
Wirksamkeit vor Standardisierung
Dieser Moment machte deutlich, worauf es in der professionellen Anwendung von LEGO® SERIOUS PLAY® ankommt: Nicht jedes Format wirkt für jede Person gleich und Qualität zeigt sich darin, tragfähige Alternativen zu ermöglichen.
Die Teilnehmerin entschied sich im Nachgang bewusst dafür, LEGO® SERIOUS PLAY® künftig über Einzelmodelle einzusetzen. Nicht als Einschränkung, sondern als bewusste Entscheidung für ihre Arbeitsweise, ihr Team und ihre Kund:innen.
Warum interne Zertifizierung entscheidend ist
LEGO® SERIOUS PLAY® nachhaltig im Unternehmen verankern
Für Unternehmen, die LEGO® SERIOUS PLAY® nicht punktuell, sondern dauerhaft einsetzen möchten, ist interne Zertifizierung ein zentraler Erfolgsfaktor. Sie legt die Grundlage dafür, die Methode gezielt und verantwortungsvoll im Arbeitsalltag zu nutzen.
Intern zertifizierte Facilitator:innen kennen den organisationalen Kontext, sprechen die Sprache des Unternehmens und setzen LEGO® SERIOUS PLAY® dort ein, wo es echten Mehrwert schafft – etwa im Projektmanagement, in der Team- und Führungsarbeit, in der Qualitätssicherung oder in Veränderungsprozessen.
So entsteht Wirkung nicht als Einzelmaßnahme, sondern kontinuierlich: Themen werden schneller auf den Punkt gebracht, Entscheidungen klarer vorbereitet und Teams wirksam in die Lösungsfindung eingebunden. LEGO® SERIOUS PLAY® wird damit vom Workshop-Format zu einem festen Bestandteil von Zusammenarbeit und Entscheidungsfindung.
Fazit
Zertifizierung bedeutet Befähigung – nicht Vereinheitlichung

Eine hochwertige LEGO® SERIOUS PLAY® Zertifizierung macht Menschen nicht gleich. Sie befähigt sie, die Methode kompetent, reflektiert und kontextgerecht einzusetzen.
Gerade für Unternehmen, die LEGO® SERIOUS PLAY® langfristig nutzen möchten, ist interne Zertifizierung der entscheidende Schritt, um nachhaltige Wirkung zu erzielen.
Let’s build success – Stein für Stein.
