Diese Case Study zeigt, wie ein LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop einen Status quo sichtbar macht, tragfähige Optimierungsideen erzeugt und Commitment für nachhaltige Umsetzung schafft.
Relevant für HR, Organisationsentwicklung und Führungsteams, die mit großen Gruppen echte Zusammenarbeit, Beteiligung und umsetzbare Ergebnisse erreichen wollen.
Teamentwicklung & Zusammenarbeit im Research & Development Bereich bei Adam Hall
Kurz-Summary LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop
für Entscheider:innen
- Unternehmen: Adam Hall
- Bereich: Research & Development
- Gruppengröße: rund 50 Personen
- Ziel: Teamentwicklung, bessere Zusammenarbeit, Perspektivwechsel und konkrete Handlungsoptionen
- Zusätzliche Herausforderung: Skepsis gegenüber LEGO® SERIOUS PLAY®
- Format: LEGO® SERIOUS PLAY® Tagesworkshop
- Lösung: Premium-Workshopdesign mit Avatar-Einstieg, Festival-Narrativ und bewusstem Commitment-Moment
- Ergebnis: Klarer Status quo, priorisierte Maßnahmen, Follow-up durch interne LEGO® SERIOUS PLAY® Zertifizierung
Key Takeaways
aus der Case Study
- LEGO® SERIOUS PLAY® eignet sich für Großgruppen und ermöglicht wirksames Change Management auch mit rund 50 Teilnehmenden.
- Commitment entsteht nicht durch Vorgaben, sondern durch bewusstes Workshopdesign vor der eigentlichen inhaltlichen Arbeit.
- Skepsis gegenüber LEGO® SERIOUS PLAY® lässt sich durch Haltung, Freiwilligkeit und klare Zielsetzung auflösen.
- Großgruppen werden zum Verstärker für Perspektivenvielfalt, wenn Sicherheit, Struktur und Beteiligung gewährleistet sind.
- Nachhaltiger Nutzen entsteht durch Verankerung im Unternehmen, nicht durch isolierte Einzelmaßnahmen.
Ausgangslage
Großgruppe mit hohen Ansprüchen, proaktiver Perspektivwechsel
Adam Hall realisiert regelmäßig besondere Teamevents und setzt dabei auf hochwertige, durchdachte Formate. Für den Bereich Research & Development sollte ein Workshop entstehen, der bewusst über klassische Teamentwicklung hinausgeht.
Vorausgegangen war eine strategische Entscheidung. Einzelbüros wurden in moderne Großraumflächen überführt. Begleitet von preisgekrönten Expert:innen für Innenraumgestaltung und unter aktiver Einbindung der Mitarbeitenden.
Die Arbeitsumgebung wurde gezielt als Entwicklungsfaktor verstanden. Bis hin zur Entwicklung modularer Arbeitstische, die sich flexibel an die Bedürfnisse der Teammitglieder anpassen lassen.
Diese räumliche Transformation führte zu deutlich mehr projektübergreifender Zusammenarbeit. Neue Nähe eröffnete neue Perspektiven, brachte jedoch auch neue Reibungspunkte mit sich.
Ziel war es daher, Zusammenarbeit im Sinne eines wirksamen Change Managements von Beginn an bewusst zu gestalten, Reibungsverluste zu minimieren und gleichzeitig einen hohen Wohlfühl- und Innovationsfaktor sicherzustellen.
Gleichzeitig bestand die berechtigte Sorge, dass einzelne Mitarbeitende LEGO® SERIOUS PLAY® vorschnell als „Spielen“ einordnen und sich einem Tagesworkshop innerlich oder offen entziehen könnten. Genau hier setzte das Workshopdesign bewusst an.
Zielsetzung
Mit tragfähigen Ergebnissen Zusammenarbeit bewusst gestalten
Ziel des Workshops war es, die veränderten Rahmenbedingungen aktiv aufzugreifen und eine gemeinsame, belastbare Basis für zukünftige Zusammenarbeit im R&D-Bereich von Adam Hall zu schaffen. Vorausschauend statt reaktiv.
Im Mittelpunkt standen dabei drei klar definierte Zielbereiche.
• Beziehung & Verständnis
Abteilungsübergreifendes Kennenlernen fördern und gegenseitige Perspektiven sichtbar machen, um Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.
• Zusammenarbeit & Projekte
Relevante Muster, Reibungspunkte und Potenziale in der Projektzusammenarbeit identifizieren. Jenseits bestehender Silos und Zuständigkeiten.
• Handlung & Umsetzung
Konkrete, von allen mitgetragene Handlungsideen entwickeln, die im Arbeitsalltag anschlussfähig sind und echte Verbesserung ermöglichen.
Wichtig war dabei von Beginn an. Der Workshop sollte keine Momentaufnahme bleiben, sondern eine gemeinsame Basis schaffen, auf der zukünftige Zusammenarbeit, Projekte und Veränderungsprozesse aufbauen können.
Das Design-Konzept
Commitment entsteht vor dem ersten Arbeitsmodell
Der Einstieg in den Workshop wurde bewusst als dramaturgischer Übergang gestaltet. Ziel war es, Orientierung zu geben, Sicherheit aufzubauen und Beteiligung nicht einzufordern, sondern entstehen zu lassen.
Im Zentrum stand dabei ein persönlicher Einstieg. Jede Person gestaltete zunächst einen eigenen Avatar. Ein individuelles Symbol für die eigene Rolle im gemeinsamen Prozess. Parallel entstand mit LEGO® ein weiteres Element, das den Übergang in den Workshop markierte.
Der bewusste Schritt in diesen Raum war kein formaler Beginn, sondern eine individuelle Entscheidung. Sich auf den Prozess einzulassen, mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen.
Gerade in Großgruppen, in denen einzelne Stimmen Orientierung geben und Dynamiken prägen, entscheidet dieser Moment darüber, ob Offenheit möglich wird oder Zurückhaltung dominiert. Das Design schuf einen Rahmen, in dem Beteiligung freiwillig blieb und genau dadurch verbindlich wurde.
Der Workshop
Großgruppe, Bühne und gemeinsame Erkenntnisse
Der Workshop selbst fand in einem außergewöhnlichen Setting statt. In einem großflächigen Raum mit vollständig ausgestatteter Bühne, professioneller Licht- und Tontechnik sowie ausreichend Platz, um mit rund 50 Personen gleichzeitig zu arbeiten. Ein Umfeld, das Konzentration, Präsenz und gemeinsames Arbeiten auf Augenhöhe unterstützte.
Auf dieser Grundlage wurde LEGO® SERIOUS PLAY® gezielt genutzt, um den Status quo der Zusammenarbeit sichtbar zu machen. Die Teilnehmenden arbeiteten zunächst aus ihrer jeweiligen Perspektive heraus und brachten ihre Sichtweisen, Erfahrungen und Beobachtungen in Modelle ein. Unterschiedliche Blickwinkel wurden vorerst nicht diskutiert, sondern gebaut und damit greifbar.
Im nächsten Schritt wurden zentrale Themen, Muster und Spannungsfelder gemeinsam betrachtet. Gerade die Größe der Gruppe erwies sich dabei als Vorteil. Unterschiedliche Abteilungen, Rollen und Erfahrungsräume wurden gleichzeitig sichtbar und konnten in Beziehung zueinander gesetzt werden. So entstanden neue Perspektiven auf Projektzusammenarbeit, Schnittstellen und Abhängigkeiten, die in klassischen Formaten oft verborgen bleiben.
Strukturierung & Ergebnisse
Von Erkenntnissen zu priorisierten Handlungsfeldern
Damit die Vielzahl an Ideen und Perspektiven nicht unverbunden nebeneinanderstehen blieb, wurden alle Ergebnisse in einer gemeinsamen Canvas strukturiert und gebündelt. Auf diese Weise entstand ein übersichtliches Gesamtbild der aktuellen Situation.
Anhand klar definierter Kriterien ließ sich anschließend transparent erkennen.
- welche Themen das größte Verbesserungspotenzial besitzen
- wo schnelle Anpassungen möglich sind
- und welche Handlungsfelder strategisch weiterverfolgt werden sollten
So wurden aus individuellen Modellen gemeinsam getragene Prioritäten. Nachvollziehbar, anschlussfähig und entscheidungsrelevant.
Wirkung & Nachhaltigkeit
Vom Workshop zur organisationsweiten Verankerung
Der Workshop war bewusst so gestaltet, dass seine Wirkung über den Workshoptag hinaus trägt. Ziel war es von Beginn an, Erkenntnisse, Perspektiven und Ergebnisse so aufzubereiten, dass sie über den Tag hinaus Wirkung entfalten können.
Ein zentrales Ergebnis zeigte sich daher nicht nur in den priorisierten Handlungsfeldern, sondern in einer strategischen Folgeentscheidung auf Organisationsebene. Teile des HR- und Führungsteams werden intern mit LEGO® SERIOUS PLAY® zertifiziert, um die Methode nachhaltig und kontextgerecht im Unternehmen zu verankern.
Die Zertifizierung schafft die Grundlage, LEGO® SERIOUS PLAY® künftig in unterschiedlichen Bereichen gezielt einzusetzen. Etwa in Teamentwicklung, Projektarbeit, Change Management oder Führung.
So wird LEGO® SERIOUS PLAY® vom punktuellen Workshopformat zu einem dauerhaften Arbeits- und Entwicklungsinstrument innerhalb von Adam Hall.
Großgruppen wirksam gestalten
Warum Design, Haltung und Zielsetzung entscheidend sind
Diese Case Study zeigt, wie LEGO® SERIOUS PLAY® auch in Großgruppen mit hohen Ansprüchen wirksam eingesetzt werden kann, wenn Design, Haltung und Zielsetzung konsequent zusammenspielen.
Besonders deutlich wird dabei.
- Großgruppen sind kein Risiko, sondern ein Verstärker für Perspektivenvielfalt, wenn der Rahmen Sicherheit bietet.
- Commitment entsteht vor der inhaltlichen Arbeit. Nicht durch Vorgaben, sondern durch bewusste Entscheidungen.
- Design schlägt Methode. Der Erfolg liegt nicht im Werkzeug, sondern in der Art, wie Beteiligung ermöglicht wird.
- Nachhaltigkeit entsteht durch Verankerung, nicht durch Wiederholung einzelner Formate.
Der Case macht sichtbar, dass LEGO® SERIOUS PLAY® kein Kreativ-Add-on ist, sondern ein strategisches Instrument, um Zusammenarbeit, Veränderung und Entscheidungsfindung wirksam zu unterstützen.
Fazit LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop
Echte Zusammenarbeit entsteht nicht zufällig
Diese Case Study zeigt, wie LEGO® SERIOUS PLAY® in einem Großgruppen-Setting genutzt werden kann, um Zusammenarbeit bewusst zu gestalten, Perspektiven sichtbar zu machen und tragfähige Entscheidungen vorzubereiten.



