Changemanagement Workshop Team

Case Study: Wie ein Großgruppen-Workshop mit 50 Personen Zusammenarbeit sichtbar machten

Viele Menschen verbinden damit viel Energie im Raum und am Ende trotzdem wenig Klarheit. Zu viele Stimmen. Zu wenig Struktur. Oder Ergebnisse, die nach zwei Wochen im Tagesgeschäft verschwinden.

Diese Case Study zeigt das Gegenbeispiel.

Ich nehme dich mit in einen LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop im Research & Development Bereich bei Adam Hall. Ein verändertes Arbeitsumfeld. Neue Zusammenarbeit über Projekte hinweg. Und die sehr konkrete Aufgabe, Reibung sichtbar zu machen, Handlungsfelder zu priorisieren und Commitment für Umsetzung zu erzeugen.


Kurz-Summary LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop

für Entscheider:innen

  • Unternehmen: Adam Hall
  • Bereich: Research & Development
  • Gruppengröße: rund 50 Personen
  • Ziel: Teamentwicklung, bessere Zusammenarbeit, Perspektivwechsel und konkrete Handlungsoptionen
  • Zusätzliche Herausforderung: Skepsis gegenüber LEGO® SERIOUS PLAY®
  • Format: LEGO® SERIOUS PLAY® Tagesworkshop
  • Lösung: Premium-Workshopdesign mit Avatar-Einstieg, Festival-Narrativ und bewusstem Commitment-Moment
  • Ergebnis: Klarer Status quo, priorisierte Maßnahmen, Follow-up durch interne LEGO® SERIOUS PLAY® Zertifizierung

Ein kurzer Einblick in das Teamevent bei der Adam Hall Group

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Anna-Elena Stoehr & Daniel von Adam Hall LEGO® SERIOUS PLAY® Workshop

Wir wollten den Teamgeist stärken. Anstatt an ein traditionelles Programm zu denken haben wir dies mit LEGO® SERIOUS PLAY® umgesetz.

Der Tag war sehr produktiv. Selbst die skeptischsten oder leisesten Stimmen beteiligten sich an den Diskussionen über Kommunikation, Verantwortung und Zusammenarbeit. Auch die Kolleginnen und Kollegen, die nicht teilnehmen konnten, wurden kreativ in das Team integriert, was unser Hauptziel und die Akzeptanz der Ergebnisse stärkte.

Am Ende hatten wir ein starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit, viele „Aha“-Momente und die Gewissheit, dass dies kein einmaliges Ereignis sein wird.

Patricia Sparacio, 

Head of Sales Finanzen, VNR Group

Daniel Gattaz Stur 

Der Impulsvortrag zu LEGO® SERIOUS PLAY® hat mir gezeigt, wie wichtig die Reduktion auf das Wesentliche ist. Besonders spannend fand ich, wie LSP Komplexität greifbar macht, das gemeinsames Verständnis fördert und Gedanken strukturiert sowie neue Lösungsansätze findet."

Patricia Sparacio, 

Head of Sales Finanzen, VNR Group

Consultant Organisational Culture, Leadership & Transformation

Die Ausgangslage: Neue Räume verändern auch die Zusammenarbeit

Im Research-&-Development-Bereich von Adam Hall hatte sich nicht nur die räumliche Umgebung verändert. Einzelbüros waren in moderne, offene Arbeitsflächen überführt worden. Die Mitarbeitenden wurden in diesen Prozess von Anfang an aktiv eingebunden. Selbst die eigens entwickelten Arbeitstische waren modular aufgebaut und konnten flexibel an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden.

Die neue Umgebung sollte Begegnung erleichtern und die Zusammenarbeit über einzelne Projekte und Bereiche hinweg stärken. Genau das geschah. Mehr Nähe und Austausch führten jedoch auch dazu, dass bestehende Schnittstellen, Abhängigkeiten und unterschiedliche Arbeitsweisen deutlicher spürbar wurden.

Das ist nicht ungewöhnlich. Sobald Menschen enger zusammenarbeiten, werden nicht nur Potenziale sichtbar. Auch Unklarheiten und Reibung treten schneller hervor.

Die entscheidende Frage lautete deshalb: Wie wollen wir unter diesen veränderten Bedingungen künftig miteinander arbeiten?

Das Ziel: Zusammenarbeit gestalten, bevor Probleme entstehen

Der Workshop war nicht als Reaktion auf einen bereits eskalierten Konflikt geplant. Im Gegenteil.

Adam Hall wollte frühzeitig einen Rahmen schaffen, in dem die Mitarbeitenden ihre Zusammenarbeit gemeinsam reflektieren und weiterentwickeln konnten.

Drei Ziele standen dabei im Mittelpunkt.

Perspektiven und Arbeitsrealitäten verstehen

Die Teilnehmenden sollten sich nicht nur persönlich besser kennenlernen. Sie sollten auch verstehen, wie andere Bereiche arbeiten, welche Anforderungen sie erfüllen müssen und an welchen Stellen unterschiedliche Erwartungen aufeinandertreffen.

Schnittstellen und Muster sichtbar machen

Viele Schwierigkeiten in Projekten entstehen nicht innerhalb einzelner Teams, sondern dort, wo Aufgaben, Informationen oder Verantwortung übergeben werden. Genau diese Übergänge sollten sichtbar und besprechbar werden.

Konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickeln

Der Workshop sollte nicht bei einer allgemeinen Bestandsaufnahme enden. Aus den Erkenntnissen sollten konkrete Ideen und priorisierte Handlungsfelder für den Arbeitsalltag entstehen.

Die zusätzliche Herausforderung: „Wir spielen jetzt aber nicht den ganzen Tag, oder?“

LEGO® SERIOUS PLAY® löst häufig Neugier aus. Manchmal aber auch Skepsis.

Gerade in technischen Bereichen liegt die Frage nahe, ob ein Workshop mit LEGO®-Steinen tatsächlich zu belastbaren Ergebnissen führen kann. Einige Teilnehmende befürchten vielleicht, einen Tag lang Modelle bauen zu müssen, ohne zu erkennen, was das mit ihrem Arbeitsalltag zu tun hat.

Diese Skepsis darf nicht übergangen werden. Sie muss aber auch nicht wegdiskutiert werden. Menschen müssen nicht vorab davon überzeugt werden, dass die Methode funktioniert. Sie brauchen einen klaren Rahmen, eine nachvollziehbare Zielsetzung und die Möglichkeit, die Arbeitsweise selbst zu erleben.

Entscheidend ist, von Beginn an deutlich zu machen: Hier geht es nicht ums Basteln. Es geht darum, Gedanken, Erfahrungen und Zusammenhänge so sichtbar zu machen, dass gemeinsam daran gearbeitet werden kann.

Gruppe der Teilnehmenden LEGO® SErIOUS PLAYroßgrupen-Format I Adam Hall

Der Einstieg: Beteiligung beginnt vor der ersten inhaltlichen Aufgabe

Bei einem LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop entscheidet der Einstieg darüber, wie sicher und verbindlich sich der weitere Prozess anfühlt.

Die Teilnehmenden prüfen sehr schnell:

  • Was wird hier von mir erwartet?
  • Muss ich etwas besonders Kreatives bauen?
  • Kann ich etwas falsch machen?
  • Und wie persönlich soll es werden?

Deshalb begann der Tag nicht direkt mit einer komplexen Frage zur Zusammenarbeit.

Jede Person gestaltete zunächst einen eigenen Avatar als Stellvertreter für sich. Diese Aufgabe war bewusst niedrigschwellig. Gleichzeitig markierte sie einen wichtigen Übergang.

Aus einzelnen Teilnehmenden wurde eine Gruppe, die sich gemeinsam auf einen Arbeitsprozess einließ.

Der Avatar war damit nicht einfach ein lockeres Warm-up. Er machte die eigene Beteiligung sichtbar: Ich bin Teil dieses Prozesses und bringe meine Perspektive ein.

Unverbindlich · 20–30 Minuten · Klarheit zu Format & Vorgehen

Erst bauen, dann diskutieren

Im nächsten Schritt arbeiteten die Teilnehmenden an ihrer Wahrnehmung der aktuellen Zusammenarbeit.

Ein zentraler Unterschied zu klassischen Großgruppenformaten zeigte sich dabei sehr schnell: Die Perspektiven wurden nicht sofort diskutiert. Sie wurden zunächst gebaut. Das verändert die Dynamik im Raum.

In einer offenen Diskussion setzen sich häufig die Menschen durch, die schnell formulieren, gerne sprechen oder über eine formale Position verfügen. Andere Perspektiven bleiben unausgesprochen oder werden erst sichtbar, wenn sich die Diskussion bereits in eine bestimmte Richtung entwickelt hat.

Beim Bauen erhält jede Person zunächst einen eigenen Denkraum. Alle beschäftigen sich gleichzeitig mit derselben Fragestellung. Jede Perspektive bekommt eine Form und damit einen Platz im Prozess.

Erst anschließend werden die Modelle erklärt, miteinander verglichen und in Beziehung gesetzt. So entsteht nicht sofort Einigkeit. Aber es entsteht eine gemeinsame Grundlage, auf der Unterschiede überhaupt erst sinnvoll besprochen werden können.

Warum die Gruppengröße hier zum Vorteil wurde

Rund 50 Menschen bringen viele Perspektiven mit. Unterschiedliche Projekte. Unterschiedliche Rollen. Unterschiedliche Erfahrungen mit Prozessen, Entscheidungen und Schnittstellen.

Ohne klare Struktur kann diese Vielfalt schnell unübersichtlich werden. In einem sauber moderierten LEGO® SERIOUS PLAY® Prozess wird sie dagegen zur Stärke.

Mehrere Gruppen konnten parallel arbeiten und ihre jeweiligen Sichtweisen sichtbar machen. Dadurch wurde erkennbar, welche Beobachtungen nur einzelne Bereiche betrafen und welche Muster sich an verschiedenen Stellen wiederholten.

Genau darin liegt ein wichtiger Vorteil der Arbeit mit Großgruppen: Probleme werden nicht nur aus einer Richtung betrachtet. Abhängigkeiten können aus mehreren Perspektiven nachvollzogen werden. Und vermeintliche Einzelfälle zeigen sich plötzlich als bereichsübergreifendes Muster.

Von vielen Modellen zu gemeinsamen Handlungsfeldern

Ein Großgruppen-Workshop ist nicht automatisch erfolgreich, nur weil viele Menschen aktiv waren und zahlreiche Modelle entstanden sind.

Die entscheidende Arbeit beginnt bei der Zusammenführung.

  • Was wiederholt sich?
  • Welche Themen hängen miteinander zusammen?
  • Wo liegt ein tatsächlicher Hebel?
  • Was kann kurzfristig verändert werden?
  • Und welche Punkte benötigen eine weiterführende Entscheidung oder strukturelle Klärung?

Die Ergebnisse wurden deshalb nicht als lose Sammlung von Ideen stehen gelassen. Beobachtungen, Spannungsfelder und Lösungsvorschläge wurden strukturiert und auf einer gemeinsamen Canvas zusammengeführt.

Anhand klarer Kriterien wurde betrachtet:

  • Wo besteht das größte Verbesserungspotenzial?
  • Welche Veränderungen lassen sich vergleichsweise schnell umsetzen?
  • Welche Themen haben eine hohe Wirkung auf die Zusammenarbeit?
  • Welche Handlungsfelder müssen strategisch weiterbearbeitet werden?
  • Wer muss für die nächsten Schritte einbezogen werden?

So entstanden keine abstrakten Wunschlisten, sondern nachvollziehbare Prioritäten.

Commitment entsteht nicht durch ein Abschlussfoto

Viele Workshops enden mit guter Stimmung, einem Gruppenbild und dem Satz: „Das dürfen wir jetzt nur nicht wieder verlieren.“

Genau an dieser Stelle zeigt sich, ob der Transfer bereits im Workshopdesign mitgedacht wurde. Commitment entsteht nicht dadurch, dass am Ende alle grundsätzlich zustimmen. Es entsteht, wenn Menschen nachvollziehen können, wie ein Ergebnis entstanden ist, warum es relevant ist und welchen Beitrag sie selbst zur Umsetzung leisten können.

Die Teilnehmenden hatten die Themen nicht präsentiert bekommen. Sie hatten sie selbst sichtbar gemacht, gemeinsam eingeordnet und priorisiert. Das schafft eine andere Form von Verbindlichkeit als eine fertige Maßnahmenliste, die von außen in die Gruppe gegeben wird.

Nachhaltigkeit: Die Methode bleibt im Unternehmen

Die Wirkung des Workshops zeigte sich nicht nur in den Ergebnissen des Tages. Im Anschluss entschied sich Adam Hall dafür, Mitarbeitende aus HR und Führung intern in LEGO® SERIOUS PLAY® zu qualifizieren. Damit wurde die Methode nicht als einmaliges Event betrachtet, das bei Bedarf erneut extern eingekauft wird. Sie wurde als Arbeitsinstrument im Unternehmen verankert.

Das eröffnet die Möglichkeit, LEGO® SERIOUS PLAY® auch in weiteren Kontexten einzusetzen, beispielsweise:

  • in der Teamentwicklung
  • bei der Klärung von Rollen und Erwartungen
  • in Projektreflexionen
  • bei Veränderungsprozessen
  • für strategische Fragestellungen
  • in der Führungskräfteentwicklung

Externe Moderation und interne Anwendung schließen sich dabei nicht aus. Entscheidend ist, bewusst zu unterscheiden, welche Fragestellungen intern bearbeitet werden können und wann eine unabhängige Prozessbegleitung von außen sinnvoll ist.

Was diesen Großgruppen-Workshop wirksam gemacht hat

Die Wirkung entstand nicht allein durch den Einsatz von LEGO®-Steinen. Mehrere Faktoren griffen ineinander:

Eine konkrete Fragestellung

Die Gruppe arbeitete nicht allgemein an „besserer Zusammenarbeit“. Im Mittelpunkt standen reale Veränderungen, bestehende Schnittstellen und konkrete Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag.

Ein sicherer Einstieg

Die Teilnehmenden konnten die Methode kennenlernen, ohne sofort eine komplexe oder besonders persönliche Aufgabe lösen zu müssen.

Gleichwertige Beteiligung

Alle Menschen bauten und reflektierten gleichzeitig. Beteiligung war dadurch nicht von Lautstärke, Hierarchie oder spontaner Wortgewandtheit abhängig.

Eine klare Prozessstruktur

Die einzelnen Aufgaben bauten aufeinander auf. Von der eigenen Perspektive ging es Schritt für Schritt zu gemeinsamen Mustern und priorisierten Handlungsfeldern.

Eine strukturierte Auswertung

Die Ergebnisse wurden nicht nur gesammelt, sondern gebündelt, bewertet und für die weitere Arbeit anschlussfähig gemacht.

Ein geplanter Transfer

Die Frage, wie es nach dem Workshop weitergeht, wurde nicht erst am Ende gestellt. Sie war Teil des Designs.

LEGO SERIOU SPLAY Teamworkshop

Ist LEGO® SERIOUS PLAY® für jede Großgruppe geeignet?

LEGO® SERIOUS PLAY® kann auch mit großen Gruppen sehr wirksam eingesetzt werden. Die Gruppengröße allein entscheidet jedoch nicht über den Erfolg.

Wichtiger sind:

  • ein klares Ziel
  • eine präzise Leitfrage
  • ein passendes Raumkonzept
  • ausreichend Material
  • eine verlässliche Zeitplanung
  • eine professionelle Moderation
  • bei Bedarf zusätzliche Co-Moderation
  • ein durchdachter Prozess zur Zusammenführung der Ergebnisse

Auch die Erwartung an den Tag muss realistisch sein. Ein Großgruppen-Workshop kann in kurzer Zeit unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen, gemeinsame Muster herausarbeiten und klare Handlungsfelder erzeugen.

Er ersetzt jedoch nicht automatisch die anschließende Entscheidung, Umsetzung und Begleitung im Unternehmen.

Fazit: Großgruppen brauchen nicht weniger Beteiligung, sondern mehr Struktur

Je größer die Gruppe, desto größer ist die Gefahr, dass Beteiligung auf einzelne Wortmeldungen reduziert wird. Dabei liegt gerade in der Vielfalt einer Großgruppe ein enormes Potenzial.

Wenn alle Menschen ihre Perspektive einbringen können, werden nicht nur mehr Ideen gesammelt. Es entsteht ein differenzierteres Bild davon, wie Zusammenarbeit tatsächlich erlebt wird.

Der LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop bei Adam Hall zeigte, wie rund 45 Menschen gleichzeitig beteiligt werden können, ohne dass der Prozess beliebig oder unübersichtlich wird.

Die Methode machte Unterschiede sichtbar. Die Moderation übersetzte diese Unterschiede in eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Und die strukturierte Auswertung sorgte dafür, dass aus Modellen konkrete Handlungsfelder entstanden.

LEGO® SERIOUS PLAY® war dabei kein Kreativprogramm für einen Teamtag. Es war das Arbeitsinstrument, mit dem eine große Gruppe ihre Zusammenarbeit gemeinsam betrachten und weiterentwickeln konnte.

Foto: Sabine Schulte

"Ein LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop macht den Status quo der Zusammenarbeit sichtbar und übersetzt viele Perspektiven in priorisierte, anschlussfähige Handlungsfelder.

Entscheidend ist nicht die Gruppengröße, sondern ein klares Workshopdesign: präzise Fragestellung, sichere Moderation, strukturierte Auswertung und ein Commitment-Moment für Transfer."

Anna-Elena Stoehr

FAQs: Häufige Fragen zu LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshops

Was unterscheidet einen LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop von einem klassischen Teamtag?

Ein LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop ist ein strukturierter Arbeitsprozess. Die Teilnehmenden machen ihre Perspektiven sichtbar, erkennen gemeinsame Muster und entwickeln daraus priorisierte Handlungsfelder.

Ein klassischer Teamtag kann dagegen auch stärker auf Begegnung, Austausch oder gemeinsame Erlebnisse ausgerichtet sein. Entscheidend ist, welches Ergebnis mit dem Format erreicht werden soll.

Funktioniert LEGO® SERIOUS PLAY® auch mit 40 oder 50 Personen?

Ja. Dafür braucht es allerdings ein Workshopdesign, das auf die Gruppengröße abgestimmt ist.

Neben klaren Fragestellungen spielen die Raumaufteilung, das Material, die Zeitsteuerung, die Arbeit in kleineren Gruppen und die strukturierte Zusammenführung der Ergebnisse eine wichtige Rolle.

Wie geht ihr mit Skepsis gegenüber LEGO® SERIOUS PLAY® um?

Skepsis wird nicht wegmoderiert. Die Teilnehmenden erhalten einen klaren Einblick in Ziel, Ablauf und Arbeitsweise. Durch erste niedrigschwellige Bauaufgaben können sie selbst erleben, wie die Methode funktioniert.

Entscheidend ist, LEGO® SERIOUS PLAY® nicht als spielerische Auflockerung zu präsentieren, sondern als strukturierten Denk- und Kommunikationsprozess.

Welche Ergebnisse sind nach einem Tag realistisch?

Je nach Zielsetzung können ein gemeinsames Bild des Status quo, zentrale Muster, priorisierte Handlungsfelder und erste konkrete Maßnahmen entstehen.

Ein Tag ersetzt jedoch keine langfristige Organisationsentwicklung. Er kann eine sehr belastbare Grundlage für weitere Entscheidungen und Umsetzungsschritte schaffen.

Für welche Bereiche eignet sich ein Großgruppen-Workshop?

Das Format eignet sich besonders für Bereiche mit vielen Schnittstellen und Abhängigkeiten, beispielsweise:

  • Research & Development
  • Produktentwicklung
  • Projektorganisationen
  • Führungskräftekreise
  • Change- und Transformationsprogramme
  • HR und Organisationsentwicklung
  • bereichsübergreifende Zusammenarbeit

Wie verhindert ihr, dass die Ergebnisse nach dem Workshop verschwinden?

Der Transfer muss Teil des Workshopdesigns sein. Dazu gehören eine klare Dokumentation, priorisierte nächste Schritte, Verantwortlichkeiten und ein Follow-up, das zur Organisation passt.

Zusätzlich kann es sinnvoll sein, interne Mitarbeitende in der Methode zu qualifizieren und LEGO® SERIOUS PLAY® als dauerhaftes Arbeitsinstrument zu verankern.

LEGO® SERIOUS PLAY® Großgruppen-Workshop für euer Unternehmen

Du möchtest mit einer größeren Gruppe nicht nur diskutieren, sondern gemeinsam an einem konkreten Thema arbeiten?

Dann schauen wir im Erstgespräch darauf, welches Ergebnis ihr benötigt, wie viele Menschen beteiligt werden sollen und welches Workshopdesign zu eurem Kontext passt.

Denn eine Großgruppe braucht kein lauteres Programm. Sie braucht einen Prozess, in dem alle Perspektiven Platz finden und aus Beteiligung konkrete nächste Schritte entstehen.